Unser Schaufenster-Thema im Juli 2006

Homöopathie - eine alternative Medizin

Begründer dieser Heilmethode ist der deutsche Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann (1755 bis 1843). Er experimentierte mit Pflanzen, tierischen Substanzen, Mineralien und Metallen und führte Eigenversuche durch. Dabei stellte er fest, dass Substanzen, die bestimmte Krankheitssymptome an gesunden Menschen hervorrufen, zur Behandlung bei Kranken verwendet werden können, die ähnliche oder gleiche Symptome aufweisen; z.B. verursachen Zwiebeln Tränen und "Nasenlaufen“, in der Homöopathie setzt man sie bei Fließschnupfen ein.

Das Grundprinzip heißt: Ähnliches mit Ähnlichem heilen.

 

Die Homöopathie behandelt nicht nur die Krankheit, sondern den einzelnen Menschen individuell nach seiner ihm eigenen Symptomatik. Die Selbstheilungsprozesse des Organismus werden angeregt, damit der Körper sein Gleichgewicht aus eigener Kraft wieder herstellen kann.

Bei sachgemäßer Anwendung ist die Homöopathie frei von schädlichen Nebenwirkungen.

Homöopathische Mittel sind als Tropfen (enthalten Alkohol), Tabletten (Milchzucker) und Globuli (Rohrzucker) erhältlich.

 

Wichtig zu wissen

 

Homöopathische Mittel werden schon in der Mundschleimhaut aufgenommen. Globuli, Tabletten oder Tropfen im Mund zergehen lassen.

  • 30 Minuten vor und nach der Einnahme nichts trinken oder essen.
  • Keine Metalllöffel benutzen.
  • Auf Zahnpasta, Kaugummis und Hustenbonbons mit Menthol, Eukalyptus oder anderen ätherischen Ölen verzichten.
  • Nicht in der Nähe von Handy, Computer, Mikrowelle u. ä. aufbewahren.
  • Der kurze Kontakt mit Laserstrahlen bei Scannerkassen oder das  Durchleuchten des Reisegepäcks ist unbedenklich.

 

Die Dosierung

 

Säuglinge: 1 Globulus

Kinder: 3 Globuli

Erwachsene: 5 Globuli, 5 Tropfen, 1 Tablette; bei akuten Beschwerden stündlich, bei Besserung auf 3 x täglich reduzieren.

 

D6 oder C30?

 

Die Buchstaben stehen für das Mischungsverhältnis, die Zahlen für die Häufigkeit der Verschüttelung.

 

Beim Potenzieren, also der Verdünnung der Arznei, werden zum Beispiel 1 Teil Grundsubstanz (Urtinktur) und 9 Teile eines Wasser-Alkohol-Gemisches 10 mal von Hand verschüttelt. Das ergibt die Potenz D1. Wird der Vorgang wiederholt (1 Teil D1 und 9 Teile Wasser-Alkohol) erhält man die Potenz D2 usw. Je höher die Potenz (also weniger Wirkstoff), desto stärker (potenter) die Wirkung.

 

Man unterscheidet:

D-Potenzen - 1 : 10

C-Potenzen - 1 : 100

LM (=Q)-Potenzen - 1 : 50 000

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